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Sehenswürdigkeiten in Bremen und Bremerhaven

Stadtmusikanten, Rathaus, Roland, Bürgerpark oder moderne Erlebniswelten, wie das Universium oder Klimahaus - entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten in Bremen und Umland. Wir haben für Sie die interessantesten Bremen Sehenswürdigkeiten zusammengestellt. Weitere Informationen zu Bremen finden Sie in unseren Reiseinformationen oder in unseren Bremen Bilder.


© Peter Kretschmer | PIXELIO

Bremer Stadtmusikanten

Wer kennt nicht das, die in ihrer Heimat vom Tode bedroht, in Bremen auf ein Überleben in Freiheit hofften. Die Gebrüder Grimm schrieben das Märchen, Bremen setzte ihnen ein Denkmal. 1953 wurde die Skulptur, in der klassischen Formation des aufeinander stehenden Quartetts von Esel, Hund, Katze und Hahn von dem Bildhauer Gerhard Marcks geschaffen. Sie finden diese Bremen Sehenswürdigkeit an der Westseite des Rathauses. Ein Brauch besagt, dass ein Wunsch in Erfüllung geht, wenn man die Vorderbeine des Esels umfasst und sich dabei etwas wünscht. Bringen Sie Ihren Fotoapparat mit und nehmen Sie ein unvergessliches Erinnerungsfoto mit nach Hause! Weitere Interpretationen der Stadtmusikanten finden Sie auch in der Böttcherstraße und im Schnoor.

© Cekora | PIXELIO

Bremer Wallanlagen

Im 17. Jahrhundert wurden Sie als Befestigungsanlagen erbaut, heute sind sie die beliebteste Parkanlage in Bremen und umschließen die Altstadt fast komplett. Besonders im Sommer sind die Wallanlagen ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Reist man mit der Bahn an, erhält man bereits auf dem Weg in die Altstadt einen herrlichen Blick auf die Wallanlagen und die über 100 Jahre alte Mühle am Wall. Von ursprünglich acht Windmühlen ist sie letzte noch erhaltene. Diese kann man auch besichtigen oder sich in den 1998 eröffneten Restaurants, Bistros und Cafes "Kaffeemühle" kulinarisch verwöhnen lassen.

© Helmut Hein | PIXELIO

Der Schnoor in Bremen

Der Schnoor, auch das Schnoorviertel, ist ein idyllisches, mittelalterliches Gängeviertel in der Bremer Altstadt. Von der Ferienwohnung am Bremer Ostertor kommen Sie leicht zum Schnoor. Ein kurzer Fussweg und Sie sind im historischen Zentrum von Bremen. Vor allem die vielen schmalen Gassen, kleine Häuser und eine große Kirche, machen das älteste Stadtviertel Bremens zu einem interessanten Highlight. Den Namen erhielt das Viertel, da die Gänge zwischen den Häusern oft mit Berufen oder Gegenständen in Zusammenhang standen. So gab es z.B. auch einen Bereich, in dem Seile und Taue hergestellt wurden. Daher der Name Schnoor (=Schnur). Viele Wohn- und Geschäftshäuser, Gaststätten und Speicher in der Straße Schnoor stehen unter Denkmalschutz.

© Udo Altmann | PIXELIO

Böttcherstraße

Die 100m lange Böttcherstraße ist nicht nur aufgrund ihrer Architektur zu den Kulturdenkmalen eine beliebte Touristenattraktion in Bremen. Museumsfreunde kommen im Roselius-Haus und im Paula Modersohn-Becker Museum auf ihr Kosten. Weiter ist die Böttcherstraße ein lebendiger Ort für Einheimische und Gäste der Stadt. Hier kann man herrliche Shopping-Touren unternehmen, sich in den vielseitigen gastronomischen Betrieben verwöhnen lassen oder sein Glück im Casino Bremen versuchen! Die einmalige Lebensart und der gelungene Mix aus Genuss, Handel, Kunst und Kultur, machen sie zur heimlichen Hauptstraße Bremens.

© mueritz | flickr

Deutsches Auswandererhaus in Bremerhaven

Seit 2005 lädt das Deutsche Auswandererhaus Menschen dazu ein, die Hintergründe der verschiedenen Auswanderungswellen aus Deutschland anhand von einzelnen Schicksalen zu kennen zu lernen. Von den Ursachen über die Ausreise selbst bis hin zum Leben in der Fremde und der späteren Auseinandersetzung mit der Heimat stellt das Museum sehr anschaulich den Hintergrund der Migration aus Deutschland dar. Das Museum wurde 2007 zum europäischen Museum des Jahres gekürt.

© AbhijeetRane | flickr

Klimahaus 8° Ost in Bremerhaven

Klima und Klimawandel verständlich zu machen, sind die Ziele des Klimahauses 8° Ost. Die interaktive Erlebniswelt bietet auf fast 12.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche anschaulich Einblicke in das Klima. Vier verschiedene Ausstellungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte. So reist man beispielsweise entlang des 8° Längengrades um die Welt und lernt die Klimazonen kennen. Das 2009 eröffnete Klimahaus 8° Ost in Bremerhaven steht unter anderem unter der Schirmherrschaft des Alfred-Wegner-Instituts für Polar- und Meeresforschung, des Max-Planck-Instituts und des Bundesumweltministeriums.

© Peter Bargmann | PIXELIO

Bremer Bürgerpark

Eines der beliebtesten Bremer Ausflugsziele liegt mitten in der Stadt zwischen den Stadtteilen Bremen Findorff und Schwachhausen, und zwar der Bremer Bürgerpark. Er bietet die ganz besondere Möglichkeit inmitten einer Großstadt die Freizeit im Grünen zu verbringen. Mit 202,5 Hektar ist er Bremens größte Grünanlage. Im Park verfügt insgesamt über 31,5 km Fußweg, 14 km Radweg, 7,3 Kilometer Fahrwege und im Stadtwald über eine 1,7 km lange Joggingstrecke. Die gepflegten Liegewiesen und Rasenflächen eignen sich hervorragend zum Picknicken und Entspannen. Auch Spaziergänge entlang der größeren Seen, wie dem Emmasee, dem Kleine Stadtwaldsee, dem Meiereisee, dem Schwanenteich und dem Hollersee sind empfehlenswert. Lassen Sie sich begeistern von einem Park, der im Herzen der Stadt Bremen seinen Bürgern und Gästen Erholung und Entspannung bietet.

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Universum Bremen

Expedition Mensch, Expedition Erde und Expedition Kosmos – so lauteten die drei Themengebiete des Universum Bremen. Das Universum wurde im Jahre 2007 erweitert und besteht heute aus den drei Ausstellungsbereichen Science Center, EntdeckerPark und der SchauBox. In dem beliebten Wissenschafts-Museum können Gäste die Mehrheit der rund 250 Exponate selbst auszuprobieren. Die SchauBox bietet auf über 700m² und 6 m Deckenhöhe jährlich wechselnde Ausstellungen zu diversen Themen. Im rund 5.000 m² großen EntdeckerPark können Sie nach Herzenslust diverse Mitmach-Situationen unter freiem Himmel erleben oder eine herrliche Aussicht auf dem 27 m hohen Turm der Lüfte genießen. Ob geschützt von Wind und Wetter oder unter freiem Himmel im EntdeckerPark – hier können Sie ausgiebig forschen und etndecken.

© AssetBurned | Wikimedia Commons

Dom St. Petri zu Bremen

Der Dom St. Petri zu Bremen wurde vom 11. bis zum 13. Jahrhundert errichtet und wurde überwiegend aus Sandstein gestaltet. In den Jahren 1888 bis 1901 wurde er umfangreich restauriert. Der St. Petri-Dom ist einer der markantesten Bauwerke der Freien Hansestadt. Die beiden Domtürme sind die höchsten Kirchtürme der Stadt und die einzigen mit einer Aussichtsplattform. Neben den zwei Haupttürmen, ist das Taufbecken eines der bekanntesten Ausstattungsgegenstände des Bremer Doms. Es wird von drei auf Löwen reitenden Männern getragen und verfügt über zwei umlaufende Friese mit kleinen Rundbögen, in denen Heilige dargestellt sind. Weitere Highlights des Doms sind das Museum und seine ältesten Teile, die West- und Ostkrypta, sowie seine bedeutsamen Orgeln.

© Peter Bargmann | PIXELIO

Rhododendronpark

Im Stadtteil Horn-Lehe befindet sich der etwa 46 ha große Bremer Rhododendronpark. Ein besonders farbenprächtiger Anblick bietet sich zur Blütezeit im Mai, wenn rund 2.000 verschiedene Sorten von Rhododendron und Azaleen die Parkanlage in ein kunterbuntes Blütenmeer verwandeln. In der Regel ist das Blütengehölz hauptsächlich in Asien und Nordamerika beheimatet, da Bremen jedoch über ein ideales Klima und eine günstige Bodenbeschaffenheit verfügt, wurde 1937 auf Initiative der Deutschen Rhododendron-Gesellschaft der erste Teil des Rhododendronparks eröffnet. Doch auch außerhalb der Blütezeit ist ein Spaziergang durch die großzügig angelegte Parkanlage lohnenswert, denn viele Rhododendronarten sind immergrün. Zudem laden auch die anderen Parkteile, wie der Rosen- oder der Bonsaigarten das ganze Jahr über zum Flanieren und Entspannen ein. Weitere Highlights sind der Botanische Garten und das Terrarium, das vor allem bei Kindern besonders beliebt ist.

© Björn Giesenbauer | flickr

Bremer Rathaus und Roland

Der Bremer Marktplatz ist und war das Herzen der Hansestadt. In den angrenzenden Gebäuden werden bis heute die politischen Geschicke des Bundeslandes bestimmt. Neben der Bremer Bürgerschaft, die das Landesparlament des Bundeslandes beherbergt, stehen der Schütting (Haus der Bremer Kaufmannschaft; heute: Handelskammer) und das Bremer Rathaus, das seit 2004 zusammen mit dem Roland auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste steht. Das Bremer Rathaus im gotischen Stil ist bekannt für die große Auswahl an guten Weinen im Ratskeller. Weitere Besonderheiten sind unter anderem die Güldenkammer, die Festhalle und die obere Rathaushalle, wo seit 1545 die traditionelle Schaffermahlzeit der Kaufleute und Kapitäne stattfindet. Direkt am Rathaus findet man die Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten von Gerhard Marcks aus dem 1953. Roland eine mehr als 10m hohe Statue steht direkt vor dem Rathaus und gilt als Symbol der Bremer Bürger für ihre Unabhängigkeit. Sein Blick richtet sich gen St. Petri Dom, der ebenfalls an den Bremer Marktplatz grenzt. Hier sollte man sich nicht nur den Bremer Dom selbst ansehen, sondern auch einen Blick in den Bleikeller werfen, wo aufgrund des Raumklimas Tote besonders mumifizieren. Wer den Fußmarsch die schmalen Domtreppen in Kauf nimmt, erhält im Gegenzug einen schönen Blick auf das Stadtpanorama der Hansestadt.